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Malta – Geheimtipp für den nächsten Urlaub?
Der Titel lässt es schon erahnen. Wir sind ein bisschen ambivalent in unserer Beurteilung von Malta, dieser kleinen Insel im Mittelmeer, nur einen Katzensprung von Sizilien und keine 300 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, ein Staat der europäischen Union wie er kleiner fast nicht sein kann. Malta ist ein Ballungsgebiet der Geschichte und die Hauptstadt Valletta hat als kleinste Hauptstadt Europas die größte Bevölkerungsdichte. Muss man da hin? Viele empfehlen das unbedingt, zum einen wegen des internationalen Flairs, denn viele Nationalitäten und Religionen leben hier friedlich miteinander, zum anderen ist Valletta als eine der Kulturhauptstädte Europas 2018 natürlich ein Touristenmagnet. Also folgen wir dem Ruf.
Überblick Malta, Comino und Gozo
Comino und Gozo
Wenn man von Malta spricht, dann spricht man synonym auch von den Schwesterinseln Comino und Gozo. Comino hat nur 4 Einwohner. Warum trotzdem Scharen von Touristen und auch Malteser auf der Insel sind, liegt an der Blue Lagoon, ein faszinierendes Revier zum Baden in kristallklarstem Wasser. Gozo ist der ländliche Gegenentwurf zu Malta. Ankunft auf Gozo ist in etwa so, als würde der Musikplayer ganz plötzlich von Mambo No. 5 zu Cafe del Mar springen. Plötzlich kein Verkehr mehr und nur noch wenig Menschen auf der Straße. Einladende Farmhouses statt in die Höhe wachsende Bettenburgen, Strände, auf denen man sich noch bewegen kann, ohne über den nächsten Sonnenanbeter zu stolpern und nicht weniger geschichtsträchtig als Malta. Das Highlight Gozos, das Azure Window, ist leider im letzten Jahr dem Sturm zum Opfer gefallen. Ihr merkt schon ein bisschen, was unsere Favorites dieser Urlaubswoche waren. Darum widmen wir Gozo einen gesonderten Blogbeitrag. Darin erfahrt ihr, warum eine Jeep-Safari sehr gut geeignet zur Erkundung der Insel ist und warum Taucher das Revier um das Azure Window jetzt viel schöner finden.
Malta
Ist Malta gut zu bereisen?
Fragt man Wikipedia, so erfährt man, dass Malta kleiner ist als Bremen und etwa doppelt so groß wie Liechtenstein. Eine Beschreibung, nach der man sich, wie ich finde, die Größe ganz gut vorstellen kann. Da kommt man ja ganz schnell überall hin, ein großer Trugschluss wie sich vor Ort herausstellen sollte. Auch wo man auf Malta wohnt, hat entscheidenden Einfluss auf den Charakter einer Urlaubswoche. Hier hatten wir im Nachhinein Glück. Wir werden deshalb den Themen Anreise, Unterkunft und Fortbewegung auf Malta etwas Raum geben.
Die Sprache auf Malta ist Englisch?
Die Antwort ist „auch“. Die vielen arabischen Kehllaute und italienischen Zischlaute geben dir einen guten Eindruck von Maltesisch, immer noch die Muttersprache der Malteser. Obwohl vieles „Very British“ wirkt und der Commonwealth seine Spuren hinterlassen hat. Wenn in einer Nebenstraße eine maltesische Mama aus dem offenen Fenster lautstark lamentiert, dann sind wir von Englisch ganz weit weg. Es klingt arabisch und irgendwie auch italienisch. Wir lernen, maltesisch ist im Grunde eine Art arabischer Dialekt angereichert mit Italienisch und ein wenig Englisch. Malteser sind meistens dreisprachig. Unter sich reden sie maltesisch, mit dir sprechen sie Englisch, das auch als erste Fremdsprache gelehrt wird. Und Italienisch lernen sie aus dem italienischen Fernsehen mit dem größten Programmangebot.
Ist das Klima auf Malta angenehm?
Wer auf Malta ankommt, merkt ganz schnell, was subtropisches, trockenes Mittelmeerklima bedeutet. Nämlich 60-70 % Luftfeuchtigkeit, auch nachts. Bedeutet, du möchtest dich schlagartig nur noch sehr langsam bewegen, möglichst alles Überflüssige ablegen und wenn du eine der vielen Treppen in Valletta gelaufen bist, hättest du am liebsten ein frisches Shirt zum Wechseln dabei. Direkt am Meer wird das durch den Wind relativiert und hier ist es sehr angenehm. Aber bei einem Ausflug in die City oder ins Landesinnere solltest du das wissen. Anfang Juni bedeutet Tagestemperaturen von 33 Grad und angenehme Abende, an denen man je nach Wind sogar manchmal einen Pulli braucht.
Was gibt es auf Malta zu erleben?
Für Kirchenkulturbegeisterte – es gibt mehr als 365 Kirchen und Basilika, jeder Ort hat seine Parish Church und in Mosta kann man die zweitgrößte freitragende Kuppel Europas besichtigen, gleich nach dem, na wer weiß es? ….Petersdom.
Für Geschichtsbegeisterte – es gibt wohl kaum eine Insel, die noch geschichtsträchtiger ist, als Malta.
Für Kulinariker – frisches Seafood, maltesisch Traditionelles und italienische, vor allem sizilanische Küche steht zur Auswahl, dazu vielleicht mal einen maltesischen Wein?
Für Wassersportler – wer Malta vom Boot aus erleben kann, ist auf der Genießerseite. Ein tolles Revier zum Tauchen, Schnorcheln, Segeln.
Für Strandurlauber – hier kann man sehr schön erleben, wie es ist, wenn Massentourismus und begrenztes Sandstrandangebot aufeinandertreffen.
Für Fotografiebegeisterte – es gibt unendlich viele tolle Fotomotive, vor allem auch nachts, denn wenn die Malteser neben Feuerwerk etwas besonders können, dann ihre Gebäude schön zu beleuchten und in Szene zu setzen.
Für Naturliebhaber und Wanderfreaks – es soll Leute geben, die auf der Insel gerne wandern. Wir sagen naja, vielleicht ein Angebot eher für den Winter. Die Insel ist karg, von ein paar Weinreben abgesehen kein bisschen grün, es gibt kaum Bäume und damit auch keinen Schatten. Vorhandener Wald wurde schon früher für den Bootsbau abgeholzt. Und von den Sehenswürdigkeiten abgesehen, ist auch die Architektur vielerorts wenig charmant. Sehenswert sind sicher ein paar Küstenregionen wie z. B. die Dingli Cliffs oder, ihr ahnt es schon, Gozo.
Die beste Anreise nach Malta
Mit dem Auto nach Malta
Ihr werdet lachen, aber wir hatten letztes Jahr tatsächlich vor, mit dem Auto nach Malta überzusetzen. Hierfür gibt es Fährverbindungen von Sizilien. Die Fährhäfen sind Catania und Pozzallo. Buchen kann man bequem über Direct Ferries.*
Nun ist es hier ähnlich wie beim Fliegen. Je näher der Reisetermin kommt, desto höher die Preise. Da wir nicht vorgebucht hatten, sollten wir für unseren Geländewagen und zwei Personen mehr als 200 € bezahlen – one way! Darauf haben wir dann dankend verzichtet. Aber: es fuhren auf Malta tatsächlich eine Handvoll Wohnmobile herum. Es gibt Möglichkeiten, frei zu stehen, bzw. es wird nach Anmeldung bei der Gemeinde geduldet und es gibt sogar in der Nähe von St. Pauls Bay einen Campingplatz am Meer.
Mit dem Flugzeug nach Malta
Die bequemste und schnellste Anreise. Wir flogen mit Ryanair von Karlsruhe/Baden-Baden. Abflug 6.50 Uhr und 2,5 Std. später bist du pünktlich zum Frühstück auf Malta. Gerade in diesem Jahr wird in der Kulturhauptstadt Valletta unheimlich viel geboten, dementsprechend begehrt ist die Insel.
Lucky Ways -Tipp:
Wenn du nicht gerade ein sehr enges Zeitfenster hast, dann gib bei Skyscanner* den Reisemonat ein und der spuckt dir dann die günstigsten Preise und Abflughäfen aus. Das lohnt sich, denn der Reisepreis ohne Nebenkosten liegt abhängig von der Fluglinie zwischen 20 und 200 € one way.
Der Flughafen liegt in der Mitte der Insel so zentral, dass du innerhalb von etwa 30 – 45 Minuten – je nach Verkehrslage – überall hinkommst. Nach deiner Ankunft brauchst du ein Taxi. Anders als in Deutschland gibt es ein Kassenterminal, bei dem du den Festpreis vorher bezahlst. In Malta zählt die Zeit nicht für den Fahrpreis, sondern nur die km, dementsprechend können sie auch vorher mit dir abrechnen. Du nimmst dir allerdings auf keinen Fall ein Taxi, das vor der Tür steht, es sei denn, du möchtest einen etwa 30% höheren Fahrpreis bezahlen.
Lucky Ways -Tipp:
Du lädst dir jetzt, falls du sie nicht schon hast, die App Taxify herunter. Taxify gibt es weltweit in einigen Städten, eine Liste findest du hier: https://taxify.eu/de/cities/ . Über die App bestellst du den Wagen, indem du Standort und Ziel eingibst und kannst dann über eine Map die Anfahrt deines Fahrers verfolgen, kleine Spielerei zur Überbrückung der Wartezeit. Dann freust du dich über den Preis. Wir zahlten statt 20 nur 13 € zu unserer Unterkunft.
Anreise mit dem Kreuzfahrtschiff
Fast jeden Tag liegt ein Kreuzfahrtschiff im Hafen, unter anderem auch die AIDA Stella und spült mal eben 2000 Touristen auf die Insel. Das ist richtig spürbar, wenn man Valletta nach dem Auslaufen eines solchen Luxusliners besucht. Für den Besuch einer so kleinen Insel wie Malta, ist es sicherlich eine ganz charmante Variante, direkt in der Hauptstadt anzulegen.
Unterkünfte auf Malta
Ihr müsst euch vorstellen, von den 430.000 Einwohnern Maltas leben ungefähr 90% im Umfeld der Hauptstadt Valletta. Sehr schön kann man das sehen, wenn man von Mdina aus hinüberschaut. Von St. Pauls Bay zur Linken bis Birgu (Vittoriosa) eine einzige Stadt. Dazwischen St. Julians, Sliema und viele weitere Orte.
Pauschalurlaubsreise nach Malta
Vielfach angeboten für Malta, die Pauschalreise mit Halb- oder Vollpension in einem der Hotels in Strandnähe. Entsprechende Hotels gibt es auch in den Städten, allen voran St. Julians und Sliema, dann mit Pool und eventuell Zugang zu einem Stadtstrand. Zurzeit gibt es hier auch einen Bauboom. Gebaut werden nicht nur Hotels, sondern auch vor allem Appartements, denn Malta ist Hochburg nicht nur für den Finanzsektor, sondern vor allem auch Sitz der Gaming Industrie. Dementsprechend werden Wohnungen für Mitarbeiter gebraucht. Auch erzählte man uns, dass Orte wie Sliema, St. Julians, Pembroke oder Bugibba gerne von bestimmten Nationalitäten bevorzugt werden. Offenbar bringen viele Russen, Serben, Libyer das nötige Kleingeld mit, denn ein Appartement auf der Spitze Sliemas kostet geringfügige 3.500 €, Monatsmiete versteht sich. Jetzt im Juni gab es in den dicht besiedelten Küstenregionen kaum Gegenden ohne Baukräne.
Wir schrieben eingangs, man muss sich genau überlegen, welchen Charakter ein Urlaub auf Malta haben soll. Willst du Hotelpool, abends ein Restaurant und später ein paar Bars und Clubs zum Abfeiern, ist dir der Charme deines Hotelzimmers und der unmittelbaren Umgebung ziemlich egal, dann buche unbedingt in Sliema, St. Julians und Umgebung.
Boutique-Hotel oder AirBnB in Valletta
Legst du Wert auf eine individuellere Unterkunft, kommt vielleicht ein Boutiquehotel in Valletta in Frage oder, wenn du vielleicht gar nicht unbedingt auf ein Hotel stehst, ein AirBnB als Alternative.
Lucky Ways -Tipp:
Noch nie AirBnB probiert?
Registriere dich hier auf der Plattform von AirBnB* und wir schenken dir 25 € Guthaben für deine erste Reise im Wert von mindestens 65 €!
Im Nachhinein hatten wir Glück. Wir haben nämlich etwas Neues ausprobiert, Coliving.
Coliving im CoCoHub Malta
Digitale Nomaden kennen das. Man suche nach einem Coworkingspace mit bestem Internet zum Arbeiten, Skype-Room, Drucker etc. vorhanden und wenn man einen findet, der auch noch Übernachtungsmöglichkeiten bietet, nennt man das Coliving. Das CoCoHub Malta – CoCo steht für Coworking und Coliving – ist so ein Platz und hier hatte Daniel das Turmzimmer frei, was wir für die Woche mieteten. Kosten knapp unter 400 €.
Vorsicht! Du hast hier internationale Kontakte, du musst meistens Englisch sprechen und alles ist ein bisschen wie in einer Wohngemeinschaft. Es gibt Gemeinschaftsbäder und Duschen, in der Küche trifft man sich zum Kochen, im Innenhof hängt eine Hängematte zum Chillen, Coffee is for free und ab und an veranstaltet Daniel abends ein Barbecue. Michael aus den USA schreibt gerade ein Buch, Nele, die Holländerin ist im Stress, denn der Launch einer Website steht bevor und Katrin denkt gerade darüber nach, wo in Europa sie demnächst wohnen und ihr digitales Business aufziehen will. Luic aus Bordeaux kocht abends für uns, während Konrad, ein polnischer Landsmann noch ein bisschen programmiert. Dazwischen wir. Wenn wir da sind, optimieren wir unsere Seiten weiter für die DSGVO. Abends beim Barbecue treffen wir Samantha aus Zypern, Fabrizio und Amalia aus Sizilien und noch ein paar weitere. Ein bunter Haufen. Sehr lustig und gleichzeitig interessant. Während sich Michael und Brad als Langzeitnomaden bezeichnen, fahren einige so wie wir zwischendurch immer mal wieder heim.
Lucky Ways -Tipp:
CoCoHub Malta
Daniel Göbel, 27 Tramuntana, Birgu (Vittoriosa) BRG1160, Malta
+49 911 14886938 – cocohubmalta@gmail.com, https://cocohub.io/
Vittoriosa, eine der schönsten Städte Maltas
Das CoCoHub Malta war früher eine Wine Bar. Jetzt gehört das Haus Clemens Hasengschwandtner, den sie nur den Österreicher nennen. Er ist Künstler und hat das gesamte Gebäude als Kunstwerk gestaltet. Meet him on facebook. Neben einer fast flächendeckenden Bestückung mit Bildern sind auch sämtliche Möbel, Schränke und sogar die Umrandung der Dusche kunstvoll bemalt.
Wir sagten bereits, wir hätten Glück mit unserer Unterkunft gehabt, denn das CoCoHub Malta liegt in Vittoriosa (Il-Birgu), für uns eine der schönsten Städte der Insel mit liebevoll restaurierter Architektur teilweise aus dem 13. Jhdt. Vittoriosa gehört zu den Three Cities zusammen mit Senglea (L-Isla) und Cospicua (Bormla).
Insofern gibt es hier keine Hochhäuser, stattdessen schön gestaltete Häuser, kleine Hotels, den Grand Harbour mit hervorragenden Restaurants direkt am Wasser und nachts wunderbar beleuchtete Kirchen, Gebäude und Gassen. Somit unser erklärter Tipp für Malta.
Lucky Ways -Tipp:
Ristorante Sottotvento
Xatt Il – Forn, Il-Birgu, Malta
Fon +356 2180 8990
Direkt am Wasser, fangfrischer Fisch und Seafood, zurvorkommendes Personal
Fortbewegung auf Malta
Hier haben wir rückblickend einen Fehler gemacht, nämlich keinen Leihwagen zu mieten. Wir wurden vorgewarnt, erstens Linksverkehr, zweitens unheimlich viel Verkehr – lt. einem Taxifahrer sind mehr als 300.000 Autos auf der Insel zugelassen – und drittens Malteser, die nicht gerade als rücksichtsvolle Autofahrer gelten. Da haben wir uns für öffentliche Verkehrsmittel entschieden, was uns dann doch sehr eingeschränkt hat.
Boot, Bus oder Taxi?
Stell dir vielleicht am besten eine Hand vor. Auf jedem Finger liegt einer der Orte. Spreizt du die Finger ein wenig, dann hast du auch die Buchten dazwischen. Um von A nach B zu kommen, kannst du Wassertaxis nehmen, z.B. von Vittoriosa nach Valletta geht das hervorragend. Willst du weiter nach Sliema, läufst du über den Finger Valletta zur nächsten Bucht und nimmst die Fähre nach Sliema. Und so weiter. Die Alternative zum Boot sind dann Busse oder Taxis. Für eine Strecke mit dem Bus von 7 km braucht man ca. 1 Std., weil der Bus zwischendrin an 40 Stationen hält und die Verkehrsdichte hoch ist. Dementsprechend sind Busse auch nie pünktlich und Malteser fahren in der Regel mit dem Auto, denn sie können es sich nicht leisten, zu spät zur Arbeit zu kommen. Bleibt das Taxi. Wir waren in der Woche bester Kunde bei Taxify und brauchten dafür ein zusätzliches Budget.
Ein Mietwagen ist auf Malta die beste Option
Ohne geeignete Fortbewegungsmöglichkeiten bleiben dir die Touristenangebote. Der Hop on hop off Bus, ein oben offener Doppeldecker, fährt eine Nord- und eine Südtour. Für 20 € pro Person und Tag hast du die Möglichkeit, dir schnell einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Insel zu verschaffen und dort, wo du magst, mehr Zeit zu verbringen. Wir sind die Nordtour gefahren. Sie dauert ohne Hop off drei Stunden, so dass du genügend Zeit am Strand und/oder für ein paar Sehenswürdigkeiten hast. Darüber werden wir noch in einem weiteren Artikel berichten.
Alternativ kannst du in Sliema am Fähranleger oder auch online über Maltasightseeing verschiedene Schiffsausflüge nach Gozo und Comino buchen und auf diese Weise auch einen Tag in der Blue Lagoon verbringen.
Lucky Ways -Tipp:
Rückblickend wäre der Mietwagen die viel bessere Alternative gewesen, ohne Zeitdruck und vielleicht auch etwas abseits der Touristengruppen die Inseln zu erkunden. Am besten direkt am Flughafen mieten* und ein umfassendes Versicherungspaket abschließen.
Unser erstes Fazit
Als Roadtrip-Traveller fühlen wir uns ohne unseren Geländewagen etwas amputiert.
Der Geheimtipp heißt Gozo, Malta ist für uns etwas überbewertet und setzt zu sehr auf Massentourismus.
Der schönste Ort zum Wohnen ist Birgu, vielleicht auch Senglea.
Wer lange einsame Sandstrände mag, wird auf Malta nicht fündig.
Wer das mediterrane Flair Italiens liebt, dem ist Malta zu britisch.
Wer gern mit allen Sinnen genießt, der vermisst auf Malta die Gerüche.
Freut euch auf nächsten Artikel
Malta – Sehenswertes, Strände, Zeremonien
Malta – was wäre die Insel ohne Gozo?
Warst du auch schon einmal auf Malta unterwegs?
Was waren deine Erfahrungen und Erlebnisse?
Sei so nett und schreibe es unten in die Kommentare.
Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!
Was für ein toller und umfangreicher Artikel! Sehr cool, denn wir wollen auch bald mal nach Malta. Die Tipps sind echt super
liebe Grüße
Ines
Danke Ines, organisiert euch vorher gut und plant auf jeden Fall Gozo mit ein.
Viele Grüße
Bruno
Hallo ihr zwei,
Malta scheint sich ganz schön verändert zu haben, seit wir dort waren. Schade. Damals fuhren noch die für Malta typischen uralten Busse kreuz und quer über die Insel. Wir sind damit überall hingekommen. Sliema und St. Juliens waren zwar auch schon Partyorte, aber nicht so, wie ihr es beschreibt. Tja, der Fluch des Massentourismus.
Liebe Grüße Gina
Hi Gina, wir haben jetzt schon öfter gehört, dass es noch vor einigen Jahren deutlich chilliger war. Aber du siehst ja die Bilder, Kräne über Kräne. Natürlich gibt es auch viel schöne Ecken. Das muss man aber wissen. Insofern hoffen wir, wir konnten ein paar gute Tipps dazu beisteuern.
Viele Grüße
Bruno
Hallo,
Der Post macht große Lust, Malta doch mal wieder zu besuchen und zu schauen, ob ich der Insel nach einem doofen Urlaub (der aber auch schon ewig her ist) noch mal eine neue Chance zu geben..
Vg Simone
hi Simone, wie wir geschrieben haben, bei Malta hängt viel von der Organisation ab. Schön, wenn da ein paar Tipps dabei waren.
Viele Grüße
Bruno
Ein sehr interessanter und hilfreicher Artikel, den ich mir abspeichere. Malta ist ein Reiseziel, das definitiv auf meinem Reiseplan steht. Da kommen Eure Tipps gerade recht. Ich hatte nicht gedacht, dass es ein Massentourismusziel ist. Um welche Jahreszeit wart Ihr denn dort?
Vielen Dank. Wir waren gerade Ende Mai bis Anfang Juni dort, also gerade am Beginn der Hauptsaison.
Lieber Bruno,
ein toller Beitrag. Ich war vor 10 Jahren als Abschlussfahrt auf Malta. An das Klima erinnere ich mich und du beschreibst es ganz gut. An den rasanten Anflug auf den Malteser Flughafen auch…
Ansonsten weiss ich noch, dass ich Valetta fantastisch fand und mir gar nicht wie die Hauptstadt vorkam. Ich mochte die Atmosphäre, das Flair und die Menschen. Dass mindestens die Hälfte davon nur Touristen waren muss ich nicht erwähnen. Ich wollte immer mal wieder hin, weil ich Malta generell als sehr schön empfunden habe, auch wenn mir Gozo immer besser gefallen hat. Leider hab ich es noch nicht wieder hin geschafft. Vielleicht klappt es ja in nächster Zeit? Danke dir für deine Tipps, die kommen da sehr gelegen. 🙂
Viele liebe Grüße
Kathi
Danke Kathi, mit Gozo ging es uns genauso. Darüber schreiben wir ja auch noch was. Valletta ist immer dann sehr schön, wenn das Kreuzfahrtschiff wieder abgelegt hat 🙂
Viele Grüße
Bruno
Ein toller und sehr informativer Artikel. Ich war leider noch nie auf Malta, daher werde ich mir deinen Artikel abspeichern, denn er enthält viele nützliche Tipps. Das der Massentourismus dort angekommen ist, war mir bisher neu.
LG Ina
Hallo Ina, freut mich, wenn ein paar Tipps für dich dabei waren. Viele Grüße Bruno
Lieber Bruno,
was für ein umfassender Artikel, danke!!!
Mit Malta hatte ich immer schon mal geliebäugelt, jetzt bin ich aber doch unsicher geworden. Länder muss ich mit allen Sinner erfassen, da gehören Gerüche auch dazu. Gerade an die kann ich mich noch Jahrzehnte lang erinnern. Das CocoLiving hatte ich auch schon mal angepeilt, hört sich cool an, ganz nach meinem Geschmack! Ich bin schon gespannt auf Gozo, das wird wohl mehr nach meinem Geschmack sein.
Liebe Grüße
Alex
Hi Alex, es ist wirklich interessant. Da liegen sie direkt nebeneinander, Sizilien und Malta und dennoch liegen Welten dazwischen. Wir waren ziemlich überrascht, wieviel Massentourismus diese kleine Insel bewältigt. Gozo bleibt davon Gott sei Dank noch etwas verschont.
Viele Grüße
Bruno
Wow, das ist der ausführlichste Artikel den ich seit Langem über Malta gelesen habe. Mir persönlich hat die Insel, bzw. haben die Inseln wirklich sehr gut gefallen – primär aufgrund dieser außergewöhnlichen Architektur, aber auch vor allem aufgrund der Sprache, welche ich aufgrund der arabischen Einflüsse äußerst interessant finde. Kulinarisch gesehen ist die Gegend auch nicht zu verachten – ich würde jederzeit wieder hinfahren wollen.
Liebe Grüße,
Sigrid
Danke Sigrid für den netten Kommentar. Es wäre interessant, wann du da warst? Viele sagen mittlerweile, dass sich die Insel in letzter Zeit ransant verändert hat.
Viele Grüße
Brun
Ich glaube, ich muss da doch mal hin. Die Bilder machen schon sehr Lust darauf, die Inseln mal selbst zu erkunden!
Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Jetzt im Winter ist es wahrscheinlich auch nicht so voll.
Viele Grüße
Bruno